Meilensteine der Vereinsgeschichte

1879 wird am 1. Mai der „Verschönerungsverein” gegründet. Vereinsvorstand ist Färbermeister Albert Magg. Es werden etliche kleine Grünanlagen geschaffen.
1894 kauft auf Betreiben des Vereins die Stadtgemeinde den oberen Festplatz, wobei 3/4 des Kaufpreises der Verein mit einem aufgenommenen Darlehen bezahlt.
1896 wird der untere Festplatz mit Kastanien bepflanzt.
1910 kauft der Verein das erste Grundstück für die Höhenanlage.
1912 wird Haarfabrikant Max Bergmann Vereinsvorstand.
1913 ist die 7.200 qm große Höhenanlage fertiggestellt.
1918 wird begonnen, Stadtstraßen mit Alleebäumen zu bepflanzen.
1928 wird die auf 25.000 qm erweiterte Höhenanlage eingeweiht.
1929 wird der Vereinsname in „Verkehrsund Verschönerungsverein Laupheim” geändert.
1933 legt der Israelit Max Bergmann auf Druck der NSDAP sein Vorstandsamt nieder und Oberlehrer Schmidt wird sein Nachfolger.
1934 wird der Holzwerkzeugfabrikant Eduard Esslinger Vereinsvorstand.
1941 findet nach 6 Jahren die vorerst letzte Mitgliederversammlung statt.
1957 wird in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen, den Verein nicht aufzulösen sondern weiterzuführen; Vereinsvorstand wird Gewerbeschulrat Walter Baur, der die Höhenanlage instandsetzen läßt.
1959 wird Regierungsvermessungsrat a.D. Hans Eberwein Vereinsvorstand.
1965 wird Altbürgermeister Alfons Hagel Vereinsvorstand.
1969 wird Architekt Urban Mann Vereinsvorstand. Sanierung Höhenanlage, Kinderspielplatz, Wegpflasterung
1975 werden die ersten Grundstücke im „Osterried” erworben.
1983 wird Hauptstraßenmeister a.D. Kurt Müller Vereinsvorstand. Schaffung von Gedenkstätten, darunter die Kilian-von-Steiner-Büste; Bepflanzung der Hasengrube; Blumenschmuckwettbewerbe; Büchlein “So schwätzt ma z’Laupa und Kalender „Alt Laupheim”.
1990 wird Rolf Müller Vereinsvorstand. Blumensäule; Ziegengehege mit Volieren; Renovierung von Feldkreuzen und Bildstöcken; Neubau des Nepomukbildstocks mit Grünanlage; Friedrich- Adler-Gedenkzimmer; Gedenktafeln und -steine; Ausbau der Höhenanlage mit: Schlechtplastik, Weiher, Bouleplatz, Blumenzwiebel, Rhododendronbeet und Lagergebäude; Bau von Festwagen für das Kinder- und Heimatfest; Herausgabe von Büchern; Höhenanlagenfest; Gartenkurse; Flohmärkte und Markt für Kunsthandwerker und historisches Handwerk; Matineeveranstaltungen; heimatkundliche Radwanderungen; Geschichtsbibliothek.
1998 wird der Naturwald Uttel erworben und dort später ein Biotopweiher samt Zulaufbach angelegt.
2000 wird das Kulturdenkmal Judenberg 16 gekauft und später außen saniert.
2001 baut der Verein auf erworbenem Gelände im Grundgrabental einen Spazierweg.
2002 werden von der Firma Hopfensteiner Gebäulichkeiten für den Verein erworben.
2003 ersteigert der Verein das Gasthaus „Zum Rad”, um dort ein Museum einzurichten.
2004 feiert der Verein sein 125jähriges Gründungsjubiläum.